Die falsche Frage zuerst
„Was kostet eine Website?" — das ist die Frage, die wir am häufigsten hören. Und es ist die falsche Frage.
Die bessere Frage lautet: Was soll die Website leisten?
Eine Website, die nur eine Visitenkarte im Netz ist, kostet anders als eine, die aktiv Kunden gewinnen soll. Bevor über Preise gesprochen wird, muss klar sein, was das Ziel ist. Sonst vergleicht man Äpfel mit Birnen.
Was den Preis beeinflusst
Der Preis einer Website hängt von mehreren Faktoren ab. Hier die wichtigsten:
Umfang und Seitenanzahl. Eine Onepager-Seite mit den wichtigsten Infos ist schneller umgesetzt als ein Auftritt mit zehn Unterseiten, Blog und Teambereich. Mehr Seiten bedeuten mehr Struktur, mehr Design und mehr Inhalte, die erstellt werden müssen.
Design: individuell oder Vorlage. Ein maßgeschneidertes Design kostet mehr als ein angepasstes Template. Dafür sieht es nicht aus wie tausend andere Seiten. Für Unternehmen, die sich von der Konkurrenz abheben wollen, ist individuelles Design kein Luxus — es ist eine Notwendigkeit.
Funktionen. Brauchen Sie ein Kontaktformular? Einen Buchungskalender? Eine Anbindung an Ihr CRM? Jede Zusatzfunktion beeinflusst den Aufwand. Ein einfaches Kontaktformular ist in einer Stunde eingebaut. Eine Schnittstelle zu Ihrer Branchensoftware kann Tage dauern.
Inhalte. Liefern Sie Texte und Bilder selbst — oder sollen wir die Inhalte erstellen? Gute Texte schreiben sich nicht von allein. Professionelle Fotos auch nicht. Viele Projekte werden teurer als geplant, weil die Inhalte nicht rechtzeitig fertig sind.
Suchmaschinenoptimierung. Eine Website, die bei Google nicht auftaucht, bringt wenig. SEO-Grundlagen sollten von Anfang an eingeplant werden — nicht als Extra, sondern als Teil des Projekts.
Einfach vs. umfangreich
Grob lässt sich unterscheiden zwischen einer einfachen Unternehmensseite — wenige Seiten, klares Design, Kontaktmöglichkeit — und einem umfangreichen Auftritt mit Sonderfunktionen, etwa Buchungssystemen, mehrsprachigen Inhalten oder individuellen Animationen.
Zwischen diesen beiden Polen liegt ein großer Spielraum. Deshalb gibt es keine pauschale Antwort auf die Kostenfrage. Jedes Projekt ist anders.
Was viele vergessen: die laufenden Kosten
Der Preis einer Website endet nicht nach dem Launch. Hosting, Domain, SSL-Zertifikat, Sicherheitsupdates — das sind laufende Kosten, die eingeplant werden müssen. Bei einer professionell gebauten Website sind diese Kosten überschaubar und planbar. Bei einer schlecht gebauten Website werden sie zum Problem.
Dazu kommt: Inhalte müssen gepflegt werden. Eine Website, die seit drei Jahren nicht aktualisiert wurde, schadet Ihrem Ruf mehr als keine Website.
Warum billig oft teuer wird
Es gibt Angebote für ein paar hundert Euro. Das klingt verlockend. Aber was passiert danach?
- Wer kümmert sich um Updates und Sicherheit?
- Wie schnell lädt die Seite auf dem Handy?
- Was passiert, wenn etwas nicht funktioniert?
- Wie reagiert der Anbieter, wenn Sie nach einem Jahr eine Änderung brauchen?
Eine günstige Website, die langsam lädt, schlecht bei Google rankt und nach zwei Jahren veraltet aussieht, kostet Sie am Ende mehr. Nicht in Euro — sondern in verlorenen Kunden.
Gute Arbeit hat ihren Preis. Aber sie zahlt sich aus, weil die Website tatsächlich das tut, wofür sie gedacht ist: Ihr Unternehmen sichtbar machen und Anfragen bringen.
Wie geht es weiter?
Statt auf Pauschalpreise zu setzen, klären wir gemeinsam, was Sie wirklich brauchen. Manchmal reicht weniger, als man denkt. Manchmal braucht es mehr.
Das Erstgespräch ist kostenlos. Wir klären gemeinsam, was Sie brauchen — und was es kosten wird. Ohne Überraschungen.